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Lettera al Direttore di Studentenheim Fluntern, di Zurigo, in occasione del venticinquesimo anniversario di codesta Residenza universitaria:

Rom, den 18. Oktober 1986

Lieber Peter! Jesus beschütze Dich!

Da das Studentenheim Fluntern in diesem Monat sein 25jähriges Bestehen feiert, will ich Euch mit diesen Zeilen versichern, dass ich Eure Freude teile und zusammen mit Euch Gott danke für die gute während all dieser Jahre in Eurem Haus geleistete Arbeit.

Wenn ich an die Früchte menschlichen und übernatürlichen Reifens denke, die im Leben so vieler Menschen dank Eurer hingabefreudigen Mühe gediehen sind, ist mein Herz sogleich bei unserem geliebten Gründer —ich nehme an, Euch geht es genau so—, der die Arbeit dieses Studentenheims von Anfang an gefördert und verfolgt hat, und der Euch jederzeit mit seiner herzlichen Anteilnahme und seinem kräftigen Gebet begleitete. Jetzt wird er allen Studenten Eures Hauses durch seine Fürsprache reiche Gnaden von der Heiligsten Dreifaltigkeit erwirken.

Auch in meinem Herzen —und in meinem Gebet— habt Ihr Euren festen Platz. Besonders bitte ich den Herrn und die Heiligste Jungfrau Maria, sie mögen Euch helfen, wirksame Werkzeuge für die dringend notwendige Rechristianisierung Europas zu sein, die der Heilige Vater so lebhaft wünscht. Viele grosszügige Menschen sind nötig —vergesst das nicht!—, die fähig und bereit sind, sich Gott und den Mitmenschen zu schenken, um dem Herrn eine sich täglich mehr von Ihm entfernende Welt zurückzubringen. Aus Eurem Studentenheim müssen —das ist mein Gebet— zahlreiche junge Männer hervorgehen, die durch ihre berufliche Arbeit und ihr soziales Engagement unsere Gesellschaft menschlicher und 'göttlicher' machen, indem sie —jeder an seinem Platz— den Frieden und die Freude Christi säen.
Gern will ich die Gelegenheit nutzen, Euch um Euer Gebet für mich und für die Anliegen meiner Messe zu bitten.

Die ehemaligen und derzeitigen Heimbewohner, Eure Familien sowie die hohen Ideale die Ihr im Herzen tragt, segnet,
Euch allen herzlich im Herrn verbunden

Dein Vater
Alvaro

Romana, Nº 3, Luglio-Dicembre 1986, p. 262.